Streikt der Wagen – Fritze fragen !




Wie alles begann

Fritze Göhlich war als Kfz-Meister in einem Kreisbetrieb für Landtechnik für die Wartung und Instandsetzung des Fahrzeugparks verantwortlich. Mit der Wende wurde dieser Betrieb abgewickelt und er musste sich eine neue Existenz aufbauen.

Durch einen glücklichen Umstand konnten wir unser Nachbarhaus kaufen, so daß nun Platz für die Errichtung einer kleinen freien Werkstatt da war. Mit Hilfe von Freunden und Bekannten entstand der Werkstattneubau. Einrichtungen wie zwei Hebebühnen, eine Auswuchtmaschine, einen Bremsenprüfstand und einige kleinere Hilfsmittel konnten wir gebraucht günstig erwerben.





Die Zulieferer für Kfz - Ersatzteile siedelten sich auch relativ schnell in unserer Region an – es gab ja nun nicht mehr nur Trabbis und Wartburgs, sondern eine Vielfalt von Autotypen. Als gelernter DDR-Bürger musste man sich natürlich einen beträchtlichen Vorrat zulegen – einiges haben wir später entsorgt – neue Autos wurden schneller gekauft, als die alten kaputt gingen.


Das war die feierliche Eröffnung am 11.1.1993


Als der Start in die Wirklichkeit begann, kam unser Sohn dazu, dessen alter Betrieb die Wende auch nicht überstanden hatte.
Er hatte als Maschinen- und Anlagenmonteur gearbeitet – beide, Vater und Sohn, waren also in allen für die Reparatur von Kraftfahrzeugen notwendigen Fertigkeiten bestens ausgebildet, ob Klempnerarbeiten, Motoreninstandsetzung oder Elektronikprobleme – hauptsächlich unser Sohn Michael, alias Gustav, ist immer auf dem neuesten Stand der Technik. Für Vater Fritze ist die inzwischen alles beherrschende Elektronik nicht mehr so ganz sein Ding.

Wir müssen jetzt also unseren Slogan abändern in:

Streikt der Wagen – Gustav fragen !



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